Satzung des VfB Speldorf e.V.

Übersicht

  1. Allgemeine Bestimmungen
  • 1 – Name, Sitz, Rechtsform
  • 2 – Zweck und Aufgaben des Vereins
  • 3 – Vereinsvermögen
  • 4 – Verbandszugehörigkeit
  • 5 – Geschäftsjahr
  1. Mitgliedschaft
  • 6 – Mitglieder
  • 7 – Erwerb der Mitgliedschaft
  • 8 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
  • 9 – Ende der Mitgliedschaft

III. Organe

  • 10 – Die Organe des Vereins
  • 11 – Mitgliederversammlung
  • 12 — Vorstand
  • 13 – Erweiterter Vorstand
  • 14 – Verwaltungsrat
  • 15 – Ehrenrat
  • 16 – Ehrenvorsitzende, Ehrenmitglieder
  1. Sonstiges
  • 17 – Ordentliche u. außerordentliche Mitgliederversammlung
  • 18 – Sportabteilungen
  • 19 – Jugendabteilung
  • 20 – Inkrafttreten der Satzung

 

Satzung des „Vereins für Bewegungsspiele Speldorf e.V.“

in Mülheim – Ruhr

  1. Allgemeine Bestimmungen
  • 1 – Name, Sitz, Rechtsform
  1. Der Verein trägt den Namen „Verein für Bewegungsspiele Speldorf e.V.“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Mülheim-Ruhr-Speldorf und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Duisburg unter „VR 50703“ eingetragen.
  3. Die Vereinsfarben sind Grün – Weiß.
  • 2 – Zweck und Aufgaben des Vereins
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der Jugendhilfe.
  3. Der Satzungszweck wird erreicht durch die planmäßige Durchführung und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen und den dazu erforderlichen Betrieb, Unterhaltung und Errichtung von Sportanlagen und Teilnahme der Mannschaften an Wettspielen des zuständigen Fußballverbandes.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  6. Er darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • 3 – Vereinsvermögen
  1. Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen. Sie können keinerlei Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Ausgenommen hiervon sind Tätigkeiten im Rahmen des Vereinsbetriebes, die ausdrücklich im Rahmen der Satzung durch Beschluss des Vorstandes honoriert werden (Platzwart, Zeugwart usw.).
  2. Auch bei Auflösung des Vereins oder bei Beendigung der Mitgliedschaft haben die Mitglieder keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Mülheimer Sportbund e.V. der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Sports zu verwenden hat.
  • 4 – Verbandszugehörigkeit
  1. Der Verein ist Mitglied der zuständigen Landesverbände und Fachverbände bezüglich seiner einzelnen Abteilungen.
  2. Der Verein erkennt die vom Deutschen Fußballbund (DFB) und seinen Verbänden sowie von den für die Abteilung des Vereins in Frage kommenden Sportverbänden erlassenen Bestimmungen an und leitet in diesem Rahmen seinen Sportbetrieb
  3. Der Verein und alle seine Mitglieder unterwerfen sich der Satzung des WFLV, des WFLV-Statuts für die Regionalliga West sowie den übrigen Ordnungen, Durchführungsbestimmungen, Entscheidungen und Beschlüssen des WFLV und seiner Landesverbände.
  • 5 – Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr geht über den Zeitraum vom 01.07. bis 30.06. bzw. ist identisch mit einem Spieljahr (Saison) des Deutschen Fußballbundes

  1. Mitgliedschaft
  • 6 – Mitglieder
  1. Der Verein hat ordentlich und außerordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder sind:

Die aktiven Mitglieder

Die inaktiven (passiven) Mitglieder

Die Ehrenmitglieder

Außerordentliche Mitglieder sind:

Die jugendlichen Mitglieder

  1. Aktive Mitglieder sind ausübende Sportler. Sie müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  2. Inaktive Mitglieder üben keinen Sport im Rahmen der bestehenden Abteilungen aus. Sie unterstützen den Verein ideell und materiell durch ihre Mitgliedschaft und können zu jeder Mitarbeit im Rahmen der Vereinsverwaltung herangezogen werden.
  3. Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung als solche ernannt. Die Ernennung soll eine Ehrung sein für besonders hervorragende Verdienste um den Verein.
  1. Jugendliche Mitglieder sind ausübende Sportler, die nach den bestehenden Richtlinien an den Spielen der Jugendabteilung teilnehmen.
  • 7 – Erwerb der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag erworben. Sie beginnt mit dem der Anmeldung folgenden Monat. Sie gilt als bestätigt mit Übersendung des Mitgliedausweises und der Satzungen.
  2. Jugendliche Mitglieder bedürfen der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
  3. Die Entscheidung über Aufnahme oder Ablehnung trifft der Vorstand.
  4. Eine Ablehnung des Antrages ist dem Betroffenen unter Darlegung der Gründe binnen 4 Wochen nach Eingang des Antrages schriftlich mitzuteilen.
  5. Gegen die Ablehnung steht dem Betroffenen die Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.
  • 8 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Alle Mitglieder haben im Rahmen der Vereinsordnungen das Recht am Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen.
  2. Alle ordentlichen Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht.
  3. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Zahlung des Mitgliedbeitrages, der von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird; Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
  4. Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied den Satzungen und Ordnungen des Vereins, sowie den Vorschriften der Verbände, denen der Verein angehört.
  5. Den Anordnungen von Vorstand und erweitertem Vorstand und den von ihnen bestellten Ausführungsorganen haben die Mitglieder im Rahmen des Vereinsbetriebes Folge zu leisten.
  • 9 – Ende der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
  2. Der Austritt ist schriftlich zu erklären und bedarf keiner Begründung. Beitragspflicht besteht bis zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres (30. Juni), in dem die Erklärung abgegeben wurde.
  3. Mit Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle in seiner Verwahrung befindlichen Gegenstände, die Eigentum des Vereins sind, an die Vereinsgeschäftsstelle abzugeben.
  4. Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen:
  5. a) bei schwerem Verstoß gegen die Vereinssatzung,
  6. b) bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins,
  7. c) bei Rückstand mit der Zahlung der Beiträge bei mehr als 6 Monate, wenn der Säumige vorher durch eingeschriebenen Brief gemahnt und dabei auf diese Folge hingewiesen worden ist,
  8. d) bei sonstigen vereinsschädigenden Verhalten.
  9. Über den Antrag auf Ausschluss, der von jedem ordentlichen Mitglied unter Angabe von Gründen und Vorlage von Beweismitteln gestellt werden kann, entscheidet der erweiterte Vorstand mit 2/3 Stimmmehrheit. Der Betroffene soll vor Beschlussfassung gehört werden. Der Ausschluss ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
  10. Gegen den Ausschluss ist innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe Widerspruch zulässig. Der Betroffene muss auf diese Möglichkeit hingewiesen werden.
  11. Der Widerspruch ist durch eingeschriebenen Brief an die Geschäftsstelle zu richten. Über ihn entscheidet der Ehrenrat des Vereins nach Anhörung des erweiterten Vorstandes und des Ausgeschlossenen endgültig.

III. Organe

  • 10 – Die Organe des Vereins sind:
  1. a) die Mitgliederversammlung
  2. b) der Vorstand
  3. c) der erweiterte Vorstand
  4. d) der Ehrenrat
  5. e) der Verwaltungsrat
  • 11 – Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Organ. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder.
  2. Die Mitgliederversammlung beschließt die Satzung und alle nachfolgenden Änderungen mit ¾. Stimmmehrheit.
  3. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorsitzenden, Stellvertreter und die vom Vorsitzenden vorgeschlagenen weiteren Mitgliedern des Vorstandes mit einfacher Stimmmehrheit der gültig abgegebenen Stimmen. Blockabstimmung ist möglich.
  4. Der Mitgliederversammlung obliegen außerdem die Wahl des Ehrenrates, der Kassenprüfer sowie die Abberufung dieser Organe oder einzelner ihrer Mitglieder. Sie nimmt die Berichte vom Vorstand und erweiterten Vorstand entgegen und entscheidet über deren Entlastung.
  • 12 – Vorstand
  1. Der Vorstand besteht aus:

dem Vorsitzenden,

2 stellvertretenden Vorsitzenden,

dem Schatzmeister,

dem Geschäftsführer,

dem Jugendleiter.

Es wird jeweils für 2 Jahre gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Alle gewählten Vorstandsmitglieder haben Stimmrecht. Der Jugendleiter gehört dem Vorstand gemäß Satzung des Westdeutschen Fußballverbandes an. Er muss jeweils von der Mitgliederversammlung durch Wahl bestätigt werden.

  1. Der Vorsitzende – oder dessen Stellvertreter – vertritt jeweils gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.
  2. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, kann der Vorsitzende ein Vereinsmitglied kommissarisch mit der Weiterführung der Geschäfte beauftragen. Das kommissarische Vorstandsmitglied hat Stimmrecht.
  3. Scheidet der Vorsitzende aus, kann der verbleibende Vorstand aus seinen Reihen einen kommissarischen Nachfolger wählen, der bis zu den Neuwahlen im Amt bleibt. Wird kein Nachfolger gewählt, so haben innerhalb von 3 Monaten Neuwahlen stattzufinden.
  4. Der Vorstand gibt sich eine interne Geschäftsordnung die Aufgabenverteilung, Kompetenzen sowie Zusammenarbeit und Informationspflicht der Vorstandsmitglieder regelt.
  5. Der Vorstand leitet den Verein ehrenamtlich. Er ist jedoch berechtigt, zur Durchführung seiner Bestrebungen haupt- und ehrenamtlich beschäftigte Kräfte einzustellen.

6.1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.

6.2. Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig. Der geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.

6.3. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und der Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsstellenleiter und / oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.

6.4. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die Ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.

6.5. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden

6.6. Einzelheiten kann die Finanzordnung regeln.

  1. Der Vorstand vertritt den Verein nach innen und außen und ist zentrales ausführendes Organ. Er erledigt alle Vereinsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung anderen Organen zugeteilt sind. – Er hat in eigener Verantwortung den Verein so zu leiten, wie es das Wohl und die Förderung seiner Mitglieder und des Sports erfordern. – Er ist berechtigt und verpflichtet, alle Maßnahmen zu treffen, die er für erforderlich hält, den Verein im Rahmen und im Sinne dieser Satzung zu leiten.
  2. Über alle Sitzungen und Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen, in der nächsten Vorstandssitzung vorzulegen, zu genehmigen und durch den Vorsitzenden oder einen der Stellvertreter zusammen mit dem Protokollführer zu unterschreiben.
  3. Zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres sind ein Geschäftsbericht und eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnungen nach kaufmännischen Grundsätzen zu erstellen und alle 2 Jahre der Mitgliederversammlung vorzulegen.
  4. Der Vorstand ist befugt Vereinsangelegenheiten, die in dieser Satzung nicht erfasst sind, durch besondere Geschäftsordnung zu regeln.
  5. Der Immobilienbesitz des VfB Speldorf e.V. darf nur dann für ein Darlehen belastet werden, wenn der Darlehensbetrag zur Renovierung, Instandhaltung, Ausbau oder Wertverbesserung verwendet und wenn durch das Darlehen die Wirtschaftlichkeit verbessert wird. Hierfür ist die Zustimmung des Verwaltungsrates einzuholen.
  • 13 – Der erweiterte Vorstand
  1. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
  2. a) dem Vorstand
  3. b) den Abteilungsleitern.
  4. Seine Amtszeit entspricht der des Vorstandes. Er wird je nach Bedarf durch den Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter einberufen und geleitet.
  5. Aufgabe des erweiterten Vorstandes ist die Leitung und Überwachung des gesamten Sportbetriebes sowie die Koordinierung der Abteilungen. Er ist einzuberufen, wenn mindestens 5 seiner Mitglieder es fordern.
  6. Über alle Verhandlungen des erweiterten Vorstandes ist eine Niederschrift zu fertigen.
  • 14 – Der Verwaltungsrat
  1. Der Verwaltungsrat besteht aus einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter sowie 3 Beisitzern, die Erfahrung in wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten haben sollten. Seine Amtszeit deckt sich mit der des Vorstandes. Er wird von der Mitgliederversammlung gewählt und legt in der 1. gemeinsamen Sitzung des Verwaltungsrates durch interne Wahl fest, wer welche Position im Verwaltungsrat bekleidet.
  2. Dem Verwaltungsrat obliegt die Überwachung der gesamten wirtschaftlichen und technischen Verwaltung des Vereins. Er kann hierzu alle ihm sachlich erscheinenden Maßnahmen ergreifen. Auf seinen Antrag hat der Vorsitzende innerhalb von 4 Wochen eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Beschlussfähig ist er, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind.
  3. Der Verwaltungsrat kann den Vorstand in allen wirtschaftlichen Angelegenheiten beraten, insbesondere auch bei der Aufstellung des jährlichen Haushaltsplanes.
  4. Den Vorsitz bei Verhandlungen des Verwaltungsrates führt der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter.
  • 15 – Der Ehrenrat
  1. Der Ehrenrat besteht aus 3 ordentlichen Mitgliedern, die mindestens 40 Jahre alt sein sollen und von denen einer der Befähigung zum Richteramt haben sollte. Amtszeit wie Vorstand.
  2. Damit immer eine ordentliche Besetzung gewährleistet ist, sind 2 Ersatzleute hinzuzuwählen.
  3. Die Tätigkeit im Ehrenrat ist ehrenamtlich. Seine Mitglieder sind unabhängig und unterliegen keinen Weisungen anderer Vereinsorgane. Er wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden, der die Befähigung zum Richteramt haben sollte und gibt sich eine Verfahrungsordnung, in der das rechtliche Gehör gewährleistet sein muss. Verhandlungen des Ehrenrates sind streng vertraulich.
  4. Die Aufgaben des Ehrenrates sind im Einzelnen:
  5. a) Schlichtung und Entscheidung von Ehrenstreitigkeiten zwischen Mitgliedern, soweit sie vereinsbezogen sind.
  6. b) Entscheidung über Einsprüche von durch Vorstandbeschluss ausgeschlossenen Mitgliedern.
  7. Der Ehrenrat kann von jedem Mitglied angerufen werden.
  8. Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet, einer Ladung des Ehrenrates Folge zu leisten.
  9. Die Beschlüsse des Ehrenrates sind endgültig. Sie sind schriftlich zu begründen und den Beteiligten sowie dem Vorstand bekanntzugeben.
  • 16 -Ehrenvorsitzende, Ehrenmitglieder
  1. Die Mitgliederversammlung kann Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder bestimmen.
  2. Insgesamt dürfen 2 Ehrenvorsitzende und 4 Ehrenmitglieder vorhanden sein.
  3. Sonstiges
  • 17 -Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung
  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist die Jahreshauptversammlung. Sie soll alle 2 Jahre in Anlehnung an das Geschäftsjahr stattfinden und wird vom Vorstand einberufen.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlung können einberufen werden auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftlichen, mit Gründen versehenen Antrag von mindestens 34 % der ordentlichen Mitglieder. Angelegenheiten, die in einer ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt und durch Beschlüsse verabschiedet worden sind, können nicht Anlass zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein.
  3. Die Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt unter Angabe des Zeitpunktes, des Ortes und der Tagesordnung wahlweise durch Anzeige in den örtlichen Tageszeitungen (u.a. der WAZ u. NRZ), oder durch schriftliche Einladung. Die Benachrichtigung der Mitglieder muss 2 Wochen vor der Versammlung erfolgen.
  4. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung müssen 1 Woche vor der Versammlung dem Vorstand vorgelegt sein. Diese Anträge kommen nachträglich in die Tagesordnung. Später eingehende Anträge können nur noch als Dringlichkeitsanträge behandelt werden, die zugelassen werden können, wenn die Mitgliederversammlung dies mit 2/3 Stimmenmehrheit beschließt.
  5. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung soll folgende Punkte enthalten, die notfalls und nach Bedarf ergänzt werden können:
  6. a) Geschäftsberichte des Vorsitzenden und der einzelnen Ressortleiter einschließlich Kassenprüfer,
  7. b) Entlastung des Vorstandes,
  8. c) Neuwahlen,
  9. d) Satzungsänderungen,
  10. e) Verschiedenes.
  11. Die Leitung der Versammlung obliegt dem Vorstand, der jedoch ein anderes Vorstandsmitglied damit beauftragen kann.
  12. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ausgenommen sind Satzungsänderungen sowie der Beschluss zur Auflösung des Vereins, die 3/4 Stimmenmehrheit benötigen.
  13. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokollführer und Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
  • 18 – Sportabteilungen

An der Spitze der Sportabteilungen stehen Abteilungsleiter und Mitarbeiter, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Sie sind dem Vorstand voll verantwortlich.

  • 19 – Jugendabteilung
  1. Der Jugendleiter und seine Mitarbeiter werden von den Mitgliedern der Jugendabteilung gewählt.
  2. Die Jugendabteilung verwaltet sich selbst im Rahmen der in der Satzung oder vom Vorstand intern festgelegten Bestimmungen. Sie ist dem Vorstand verantwortlich und wird in finanziellen Dingen vom Schatzmeister überprüft. Näheres regelt die Jugendordnung in Ihrer jeweils gültigen Fassung
  • 20 – Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung ist von der Mitgliederversammlung am 23. März 2015 genehmigt worden und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

45478 Mülheim a.d. Ruhr, den 23.März 2015