Auf- und Abstieg: Die Lage in Landesliga-Gruppe 2

Zwei Spieltage vor Saisonende geht es für viele Teams noch um die Wurst.

Zehn von 18 Mannschaften der Landesliga-Gruppe 2 sind noch immer in Auf- und Abstiegskampf verwickelt. Fest steht: Ein direktes Oberliga-Ticket (von zweien) und eine direkte Bezirksliga-Fahrkarte (von zweien) sind noch zu vergeben. Entsprechend stehen auch Teilnehmer der Entscheidungsspiele noch nicht fest.

Aufstieg in die Oberliga – direkt und in Entscheidungsspielen: Der SV Straelen steht als Aufsteiger fest. Am vorletzten Spieltag kann er sich als „Zückerchen“ die Meisterschaft  noch vor dem VfB Speldorf sichern. Dem Tabellenzweiten Speldorf fehlt zum gemeinsamem Aufstieg mit den Straelenern rechnerisch noch ein Punkt. Durch die wesentlich bessere Tordifferenz (plus 49) gegenüber dem Tabellendritten VfL Rhede (plus 30) ist es jedoch sehr unwahrscheinlich, dass der VfL Rhede noch Tabellenzweiter wird.

Wenn der VfL seinen dritten Tabellenplatz behält, spielt er zwei Entscheidungsspiele gegen den Tabellendritten der Landesliga-Gruppe 1. Derzeit ist das der SC Velbert, es kommen aber drei weitere Mannschaften als Gegner in Frage. Die einzige Mannschaft, die dem VfL Rhede noch den Platz in einer Aufstiegsrunde streitig machen kann, ist der SV Sonsbeck, der aktuell drei Punkte hinter dem VfL Rhede liegt.

Mannschaften, die auch 2017/18 in der Landesliga spielen werden: Folgende Mannschaften haben zwei Spieltage vor dem Saisonende weder mit dem Aufstiegsrennen noch mit dem Abstiegskampf irgendetwas zu tun (abgesehen von der Tatsache, dass es für ihre Gegner im Restprogramm noch um etwas geht): FSV Duisburg, Spvgg. Sterkrade-Nord, 1. FC Kleve, ESC Rellinghausen, Duisburger SV 1900, Viktoria Buchholz, Sportfreunde Niederwenigern und PSV Wesel.

Der Abstieg in die Bezirksliga – direkt und in Entscheidungsspielen: Als erster Absteiger steht Rot-Weiß Oberhausen II fest. Der Verein kündigte im Frühjahr an, seine Mannschaft, die derzeit Tabellenfünfter ist, vom Spielbetrieb abzumelden. Neben RWO II wird noch ein zweiter direkter Absteiger gesucht, außerdem eine Mannschaft, die an der Entscheidungsrunde mit einem weiteren Landesligisten aus der Gruppe 1 und den sechs Bezirksliga-Zweiten teilnimmt.

Die Mannschaften, die derzeit auf den Tabellenplätzen 14 bis 18 stehen (RWO II wird dabei noch als Tabellenfünfter betrachtet), laufen noch Gefahr, entweder direkt oder über den Umweg Entscheidungsrunde abzusteigen. Es sind: VfL Repelen (35 Punkte), SV Schwafheim (31), Arminia Klosterhardt (30), TuS Essen-West (29) und Sportfreunde Königshardt (28).

TuS Essen-West ist mit seinen 29 Punkten derzeit die Referenz: Deren 17. Platz muss man inne haben, um zumindest über das „Nachsitzen“ die Landesliga zu halten. Dahinter geht es mit RWO II direkt runter, darüber darf man sich mit dem regulären Saisonende über den Klassenerhalt freuen.

Quelle: FuPa